Gastroenterologie

Bei Beschwerden wie Bauchschmerzen, Reflux oder Blut im Stuhl geht der Arzt der Ursache mittels Ultraschall oder endoskopischer Untersuchung auf den Grund. Je nach Befund wird eine Behandlung eingeleitet, entweder mit Medikamenten oder bei Bedarf durch eine Rektoskopie oder Koloskopie.

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Welche Untersuchungen werden in der Gastroenterologie durchgeführt?

Im Medizinischen Zentrum führen wir verschiedene Untersuchungen durch, um die gastrointestinalen Symptome genau zu beurteilen. Welche Untersuchungen notwendig sind, hängt von Ihren Symptomen, Ihrer Krankengeschichte und Ihren Risikofaktoren ab. Jeder Patient wird individuell behandelt, wobei wir auf Komfort, klare Erklärungen und Beruhigung achten.Leiden Sie unter anhaltenden oder beunruhigenden Symptomen? Wenden Sie sich an uns, wir hören Ihnen zu und beraten Sie fachkundig.

Anamnese

Im Aufnahmegespräch stellt der Arzt gezielte Fragen zu Beschwerden, Anamnese, aktueller Medikamenteneinnahme und eventuellen Erbkrankheiten. Auf diese Weise entsteht ein vollständiges Bild der gesundheitlichen Situation, das eine gezielte weitere Diagnostik ermöglicht.

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Klinische Forschung

Während der Konsultation führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch, bei der der Allgemeinzustand und eventuelle Auffälligkeiten festgestellt werden. Auf der Grundlage dieser Befunde wird festgelegt, welche zusätzlichen Untersuchungen erforderlich sind.

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Laboruntersuchungen

Durch Blut- und Urinproben erhalten wir Einblick in verschiedene Parameter wie Leberfunktion, Entzündungswerte, Blutbild, Zuckerwerte, Schilddrüsenfunktion und - falls erforderlich - Hormone oder spezifische Antikörper. Dies hilft, zugrunde liegende Störungen frühzeitig zu erkennen.

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Echo Abdomen

Bei einer abdominalen Ultraschalluntersuchung werden die Organe in der Bauchhöhle, einschließlich Leber, Gallenblase, Nieren, Blase, Milz und Bauchspeicheldrüse, dargestellt. Dadurch können Anomalien wie Zysten, Steine oder Entzündungen erkannt werden.

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Koloskopie

Bei einer Darmspiegelung untersucht der Arzt mit Hilfe eines Endoskops den gesamten Dickdarm und manchmal auch den letzten Teil des Dünndarms. So können Anomalien wie Polypen, Entzündungen oder Blutungen frühzeitig erkannt und gegebenenfalls behandelt werden.

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Gastroskopie

Bei einer Magenspiegelung untersucht der Arzt die Speiseröhre, den Magen und den ersten Teil des Dünndarms mit einer dünnen, flexiblen Kamera. Diese Untersuchung eignet sich für Beschwerden wie Reflux, Magenschmerzen oder Übelkeit. Falls erforderlich, können direkt Gewebeproben entnommen werden, um beispielsweise eine Zöliakie oder eine Helicobacter pylori-Infektion zu diagnostizieren.

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Wann ist eine gastroenterologische Untersuchung erforderlich?

Leiden Sie unter anhaltenden Magenverstimmungen, Sodbrennen, Veränderungen beim Stuhlgang oder unerklärlichem Gewichtsverlust? Dies können Anzeichen für eine zugrunde liegende Störung des Verdauungssystems sein.Eine rechtzeitige Untersuchung durch einen Gastroenterologen ist wichtig, um die Ursache festzustellen und ernsthafte Komplikationen zu verhindern. Die folgenden Symptome können weitere Untersuchungen rechtfertigen:

Beanstandungen zum Magen - Sodbrennen, Übelkeit oder Schmerzen im Oberbauch können auf Erkrankungen wie Reflux (GERD), Gastritis oder ein Geschwür hinweisen.Darmprobleme - Anhaltender Durchfall, Verstopfung oder schwankender Stuhlgang können auf ein Reizdarmsyndrom (PDS), eine chronische Darmentzündung (wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa) oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten hinweisen.Rektale Blutungen oder anale Beschwerden - Blut im Stuhl oder Schmerzen beim Stuhlgang können auf Hämorrhoiden, Polypen oder in seltenen Fällen auf Dickdarmkrebs hinweisen.Ungeklärter Gewichtsverlust oder Müdigkeit - Dies kann durch eine gestörte Nährstoffaufnahme, chronische Entzündungen oder bösartige Prozesse im Magen-Darm-Trakt verursacht werden.Probleme zur Leber oder Galle - Beschwerden wie Gelbsucht, dunkler Urin oder Schmerzen im rechten Oberbauch können auf eine Lebererkrankung, Gallensteine oder einen Verschluss der Gallenwege hinweisen.Probleme beim Schlucken (Dysphagie) - Schluckbeschwerden oder das Gefühl, dass die Nahrung in der Speiseröhre stecken bleibt, können durch eine Entzündung, Verengung oder einen Tumor verursacht werden.Eisenmangelanämie - Ein chronischer Blutverlust über den Verdauungstrakt, der oft ohne offensichtliche Symptome auftritt, kann zu Eisenmangel und Anämie führen.Chronische Unterleibsschmerzen - Länger anhaltende Bauchschmerzen ohne offensichtliche Ursache erfordern eine weitere gastroenterologische Untersuchung.Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Malabsorption - Erkrankungen wie Zöliakie oder Laktoseintoleranz können zu Verdauungsproblemen, Gewichtsverlust und Nährstoffmangel führen.

Vorbeugende Maßnahmen begrenzen Risiken

Viele Magen-Darm-Probleme sind leicht behandelbar und können mit der richtigen medizinischen Beratung und einer angemessenen Lebensweise oft verhindert werden.Es ist daher wichtig, die Symptome nicht zu ignorieren. Bei anhaltenden Symptomen oder einem erhöhten Risiko, z. B. aufgrund von Ernährung, Stress oder erblicher Veranlagung, ist eine rechtzeitige gastroenterologische Untersuchung angezeigt. Auf diese Weise können Probleme frühzeitig erkannt und weitere Komplikationen verhindert werden.

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Ablauf einer gastroenterologischen Sprechstunde

1. Medizinische Aufnahme & Anamnese

Die Konsultation beginnt mit einem ausführlichen Gespräch. Der Arzt oder die Krankenschwester befragt Sie speziell zu Ihren Symptomen, Ihrer Ernährung, Ihren Lebensgewohnheiten, Ihrer Krankengeschichte und eventuellen familiären Vorbelastungen. So entsteht ein vollständiges Bild Ihrer Verdauungs- und allgemeinen Gesundheit.

2. Untersuchen Sie

Je nach Ihren Symptomen können sich verschiedene Untersuchungen anschließen, z. B. Blut- oder Stuhltests, eine Ultraschalluntersuchung des Bauches oder - falls angezeigt - eine Schlüssellochuntersuchung wie eine Gastroskopie oder Koloskopie. Diese Untersuchungen helfen, zugrunde liegende Magen-, Darm-, Leber- oder Gallenprobleme zu erkennen.

3. Diskussion der Ergebnisse

Anschließend werden die Ergebnisse sorgfältig ausgewertet. Der Arzt bespricht die Befunde, vergleicht sie mit Referenzwerten und erstellt, falls erforderlich, eine Diagnose und einen Behandlungsvorschlag. Sie erhalten klare Erklärungen, gegebenenfalls Ratschläge zur Lebensführung und - falls erforderlich - einen Vorschlag für die weitere Betreuung oder Überweisung. Der Bericht ist anschließend über die eHealth- oder CoZo-Plattform in Ihrer medizinischen Akte verfügbar.

Körperliche Anzeichen verdienen immer ernste Aufmerksamkeit

Manchmal gibt der Körper Signale wie Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Veränderungen beim Stuhlgang oder Blut im Stuhl.Diese Symptome können auf Magen- oder Darmerkrankungen hinweisen. Im Medizinischen Zentrum untersuchen wir sie sorgfältig und fachkundig, um mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen oder auszuschließen.

Wir sind für Sie da. Vereinbaren Sie einfach Ihren Termin.

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